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In eigener Sache – Position beziehen, auch als Unternehmen - mmp unterstützt die Position von Joe Kaeser

Mömlingen, 16.08.2018.
Die Meldung „Siemens-Chef Joe Kaeser kritisiert Frau Dr. Alice Weidel“ hat für Gesprächsstoff im mmp-Team gesorgt. Es ging dabei neben der Grundsatzfrage „Wie nationalistisch ist Deutschland wirklich?“ vielmehr um die Frage, ob denn ein CEO politische Äußerungen machen darf/sollte.

Nicole M. Pfeffer, Gründerin und Managing Director von mmp – marketing mit pfeffer, hat auf ihren privaten Social Media Kanälen schon das eine oder andere mal Position bezogen und dies auch in politischer Hinsicht. Doch darf sich ein Unternehmenslenker oder ein gesamtes Unternehmen wirklich politisch äußern?

Zurückblickend ist die Rede von Frau Dr. Weidel nicht nur rhetorisch/verbal weit über ein Grenzmaß hinaus gegangen. Auch inhaltlich war es einmal mehr der Versuch, mit polarisierenden Äußerungen ein schwarz-weiß-Raster beim Zuhörer zu initialisieren, dass Menschengruppen gegeneinander ausspielt und in Gut und Böse untergliedert. Abschottung, Diskriminierung und Verachtung für andere Kulturen mit inbegriffen.

"Twitter-Tweet" Joe Kaeser

Diese Aspekte in Kombination stellen in den Augen von Nicole M. Pfeffer und dem Team mmp eine so große Gefahr für unsere demokratische Ordnung dar, dass man eben nicht nichts tun darf.

Sicherlich ist mmp – marketing mit pfeffer - kein Unternehmen der Größe von Siemens und doch ist es ein Unternehmen der Wirtschaft und des Marktgeschehens in Deutschland, das Stellung beziehen kann und will.

In einem internen Entscheidungsprozess wurden Für und Wider einer solchen öffentlichen Positionierung diskutiert und das Ergebnis ist eindeutig.

mmp – marketing mit pfeffer, vertreten durch Managing Director Nicole M. Pfeffer, verurteilt diese Art der Kommunikation, der Sichtweise und der Äußerungen aufs Schärfste. Des Weiteren stimmt das gesamte Team zu, dass auch Unternehmen und ihre Unternehmenslenker genau in solchen Momenten politisch Stellung beziehen dürfen, ja geradezu sollen. Verantwortung für unsere Gesellschaft zu übernehmen bedeutet auch, die vorhandenen Werte zu vertreten und für sie einzustehen. Diskriminierung und Rassismus sind keine Werte und Eigenschaften, die in Deutschland Platz und Raum erhalten sollten.

Damit bezieht marketing mit pfeffer klar Stellung für Joe Kaeser und seine Äußerungen und gegen die von Frau Dr. Weidel. Und vielleicht schließen sich noch weitere Unternehmenslenker an, sich für das Miteinander und das Wohlergehen Deutschlands einzusetzen und Position zu beziehen – auch unter dem Aspekt des Ansehens im internationalen Gesamtkontext.


Hintergrund:

Siemens-Vorstandsvorsitzende Joe Kaeser hat am 16. Mai 2018 auf eine in der Generalaussprache im Deutschen Bundestag durch Frau Dr. Alice Weidel gehalten Rede Stellung bezogen und ihre Äußerungen scharf kritisiert. Mit dem Twitter-Tweet „Lieber Kopftuch-Mädel als „Bund Deutscher Mädel“ (...) hat er damit politische Stellung bezogen und eine Debatte dahingehend ausgelöst „Darf ein CEO und Unternehmenslenker politisch Farbe bekennen?“.

Weitere Informationen unter: https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-05/joe-kaeser-vorwurf-alice-weidel-schaedigung-ruf-deutschland

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